IG-Klettern Frankenjura & Fichtelgebirge

Kletterkonzept "Leinleitertal - Frankendorf - Tiefenellern"

Mit der Region "Leinleitertal - Frankendorf - Tiefenellern" wurde im Jahr 2006 ein weiteres regionales Klettergebiet zoniert. In dem auf den ersten Blick kleinen Gebiet stehen immerhin 40 Felsen. Insgesamt waren 4 Begehungen notwendig, um alle Felsen zu erfassen.

Die Mehrzahl der Kletterziele stehen in ausgewiesenen FFH-Gebieten und wurden daher der Zone 2 zugeordnet. Einige wenige Felsen, meist klettersportlich von nachrangiger Bedeutung, wurden der Zone 1 zugeteilt und mit einem Kletterverbot belegt.

An den sog. Pfarrwaldfelsen kam es jedoch (nicht nur auf Seite der Behörden) zu Verstimmungen des ansonsten sehr klettererfreundlichen Zonierungsklimas. Übereifrige Kletterer hatten hier eine großflächige Putzaktion durchgeführt und eine ganze Felswand von Moos befreit, um zahlreiche Neutouren anzulegen. Ebenfalls waren Spuren von Drahtbürsten nicht zu übersehen.

Da die Pfarrwaldfelsen obendrein als Naturdenkmal ausgewiesen sind, wurden alle Routen dort der Zone 1 zugeordnet. Außerdem müssen die neu angebrachten Haken komplett entfernt werden. Überflüssig zu erwähnen, dass das großflächige Putzen von zusammenhängenden Wachstumszonen zum Zweck der Erschließung von Neutouren gegen alle in den Konzepten vereinbarten Regeln und den Erstbegeherappell verstößt.

Für die Felsen um Burggrub (u. a. Burggruber Wand, Luisenwand, Burggruber Block und Rotenstein) wurde auf Verlangen des zuständigen die hinreichend bekannte "Wildschutzregelung" , Klettern nur bis 1 Stunde vor Dämmerungsbeginn in das Konzept aufgenommen.

Die im Kletterkonzept "Leinleitertal - Frankendorf - Tiefenellern" erfassten Felsen und die jeweilige Zonierungen sind der nachfolgenden Liste zu entnehmen. Unsere Zonierungsliste im Web wird in Kürze entsprechend aktualisiert. Wie auch bei früheren Konzepten gilt: Nicht im Konzept erfasste Felsen werden formal der Zone 1 zugeordnet und müssen vor einer Erschließung behördlich beantragt werden!

Nach dem erfolgreichen Abschluss des "Heiligenstädter" Kletterkonzeptes im vergangenem Jahr werden in diesem Jahr die Felsen der Bamberger Klettergebiete erfasst. Die erste Begehung hat bereits im Kleinziegenfelder Tal stattgefunden, weitere folgen in den nächsten Monaten.

Mit einem Abschluss dieses Konzeptes wird noch in diesem Jahr das Ziel der Regierung Oberfranken erreicht, alle "Frankenjura" - Felsen des Regierungsbezirkes flächendeckend durch Kletterkonzepte zu erfassen.

Fels/Massiv Zone Anlass
Felsen oberhalb von Gasseldorf 1 Kletterverbot p. Verordnung
Adlersteiner Nadel 2
Adlersteiner Block 1 FFST
Kletterrosenwand 3
Delago Ged. Wand 3 FFST
Totensteinwände + Türme 3/1/2 FFST
Leo Matuschka Ged. Wand 3 FFST
Leidingshofer Wand 3
Leidingshofer Riß 1
Jugendturm 2
Edelweißblock 2
Veilbronner Wand 2/3 FFST
Veilbronner Block 2 FFST
Fürther Wand 3 FFST
Pferdekopf 1
Kederbacher Wand 1
Traindorfer Wand 2
Pavillon 2
Hoher Stein 2
Pfarrwald Apokalypse 1
Pfarrwald Neudecker Turm 1
Pfarrwald Moosige Wand 1
Schwedenfels - Fexenstein 2 Klettern bis 2h v. Dunkelh.
Alfred Neumeister Ged. Wand 2 Klettern bis 2h v. Dunkelh.
Rotenstein 2 Klettern bis 2h v. Dunkelh.
Burggruber Wand 2 Klettern bis 2h v. Dunkelh.
Burggruber Block 2 Klettern bis 2h v. Dunkelh.
Luisenwand 2 Klettern bis 2h v. Dunkelh.
Oberngruber Wand 2 Klettern bis 2h v. Dunkelh.
Feierabendwand 2 Klettern bis 2h v. Dunkelh.
Eulenwand 2
Herzogenreuther Wand 2
Herzogenreuther Findling 2
Frankendorf Annasteine 2 FFST
Frankendorf Dragoner 2
Frankendorf Landrichter 2
Frankendorf Kreuzerwand 2
Naturfreundewand 3/1
Ulrichstein/Greifensteinwand 2 Klettern bis 2h v. Dunkelh.
Hochstallerwand 1

Wo der Falke brütet ...

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  • Geckofels
  • Teilfreigabe: Püttlacher Wand
    frei: Bärenschluchtkante bis Frankenschocker (links)
    gesperrt bleibt: Verklebte Augen bis Rührei mit Speck (rechts)

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